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Mit ISIC durch Osteuropa - Laura über ihre unvergessliche Interrail Erfahrung

„Ich habe tatsächlich gewonnen, ich habe noch nie etwas gewonnen“ – das waren meine Gedanken als ich die E-Mail von ISIC erhalten habe. Ich hätte tatsächlich das Interrail Ticket und die Hotelübernachtungen von dem Meininger Hotel gewonnen!

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Durch Zufall bin ich auf das Gewinnspiel #winwithisic gestoßen und habe – ohne viel zu erwarten – mitgemacht. Spulen wir ein paar Wochen weiter und da stand es – schwarz auf weiß – ich sei die glückliche Gewinnerin! Die Formalitäten waren schnell geklärt und wenige Tage später hatte ich nicht nur die Tickets von Interrail sondern auch den MEININGER Hotelgutschein in der Hand.

Ich habe mich mit einer Begleitung dazu entschieden einen Osteuropa Trip zu machen und da wir diese Reise auch an eine andere angeschlossen haben, passte dies ganz gut in unseren Zeitplan hinein. Wir starteten also von Pula (Kroatien) aus und reisten nach Ljubljana (Slowenien), anschließend durch Budapest (Ungarn), Bratislava (Slowakei), Krakau (Polen) und schließlich durch Prag (Tschechische Republik).

Endlich war es soweit: Wir wanderten zu einem sehr kleinen Bahnhof. Als unsere Bahn ankam, waren wir sehr überrascht, da es lediglich eine kleine Bimmelbahn war. Wir stiegen ein und wurden nach Abfahrt direkt kontrolliert. Der nette Schaffner kannte die Interrail Tickets schon, sodass der erste Teil der Fahrt ohne Probleme verlief. Eigentlich sollten wir nur einmal umsteigen. Doch an unserer ersten Station angekommen wurde uns mitgeteilt, dass eine Baustelle auf den Gleisen sei und daher ein Bus für einen Teil der Strecke eingesetzt werde. Auch hier war es wieder kein Problem, unser Interrail-Ticket wurde entwertet und so fuhren wir nach Slowenien. Um ein Haar hätten wir beinahe unseren Anschlusszug verpasst, doch wir hatten Glück und schafften es noch rechtzeitig in unsere Bahn nach Ljubljana.

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Ljubljana hat uns positiv überrascht, es ist eine kleine und gleichzeitig sehr schöne Stadt. Ein perfekter Start in unsere Städtetour. Bei einem Trip in die slowenische Hauptstadt darf natürlich auch kein Tagesausflug zum Lake Bled fehlen. Atemberaubende Ausblicke erwarten einen auf dem schönen See.

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Nach drei tollen Tagen nahmen wir die nächste Bahn, es ging nach Budapest. Dieses Mal hatten wir einen Direktzug; trotzdem war es unsere längste Fahrt, knapp 8,5 Stunden saßen wir in der Bahn. Glücklicherweise hatten wir ein ganzes Abteil für uns und so überstanden wir die Zeit mit Kartenspielen, Filme schauen oder einfach nur mit Ausblicken aus dem Fenster, die uns einen wunderbaren Blick auf die schöne Natur verschafften.

Budapest sollte übrigens auch auf der Bucketliste eines jeden stehen – hier ist definitiv für jeden was dabei! Während wir tagsüber die Stadt erkundigt haben, ging es dann abends ins Nachtleben. Es hat uns so gut gefallen, sodass wir um eine Nacht verlängert haben. Nach fünf tollen Tagen ging es wieder auf zum Bahnhof, denn die Reise sollte weitergehen – nach Bratislava.

Auch hier hatten wir wieder eine Direktverbindung, sodass wir in nur 3 kurzen Stunden in der nächsten Hauptstadt angekommen sind. Aufgrund des schlechten Wetters blieben wir allerdings nur ganz genau 24h in der Stadt und stiegen am nächsten Tag in die Bahn. Es standen wieder einige Stunden in der Bahn an, allerdings verflogen diese Stunden sehr schnell, denn man lernt in jeder Stadt Leute kennen und da die meisten ziemlich ähnliche Strecken hatten, konnte man sich für die Bahnfahrten zusammentun. Geteiltes Leid (der langen Bahnfahrt) ist schließlich nur halbes Leid.

Unser vorletzter Stopp war dann in Krakau. Wie in jeder anderen Stadt zuvor machten wir auch hier eine Free Walking Tour, um die Stadt und die Geschichte besser zu verstehen und das meiste aus unserem Besuch rauszuholen. Bei dieser Tour sagte uns unser Guide, dass ca. 80 % aller Besucher, die nach Krakau kommen, nicht für die Stadt selber kommen, sondern für das nahegelegene Ausschwitz. Auch wir machten uns also auf den Weg und erfuhren auf der ca. 3 stündigen geführten Tour sehr viele spannende Insights.

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Zum Abschluss sind wir noch nach Prag gefahren. Prag ist immer wieder einen Besuch wert. Ich selber war schon mal dort und da es mir schon damals so gut gefallen hat, machte es mir auch nichts aus, der Stadt wieder einmal einen Besuch abzustatten. Und ich wurde nicht enttäuscht! Wir hatten nochmal super Wetter und konnten uns alles bei strahlendem Sonnenschein anschauen. Wir haben uns Fahrräder gemietet und sind am Fluss entlanggefahren, sind morgens um 6:00 aufgestanden, um uns den Sonnenaufgang auf der Karls Brücke anzuschauen und sind hoch zur Prager Burg gewandert. Der optimale Abschluss einer super tollen Reise.

Rückblickend kann ich sagen, dass es einer meiner besten Trips war. Zum einen hat Osteuropa sehr viel zu bieten – sei es nun Natur, Architektur, Geschichte oder Nachtleben –  es ist für jeden was dabei und auf jeden Fall eine Reise wert. Zum anderen stellten die Zugfahrten auch eine entspannte Art – um von A nach B zu reisen – dar. Daher kann ich jedem nur empfehlen mit einem Interrail-Ticket durch Osteuropa zu fahren. Es ist die Reise wert!

Bild-Copyright: Laura Laatz

 

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Thema:
Reisen
Schlagworte:
gewinnspiel , Interrail , Osteuropa , shipping you off , studentenausweis , studentenrabatt

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